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2. TÄTIGKEIT IM JAHR 2009 IN ZAHLEN

Bitten, Beschwerden und Vorschläge an den Bürgerbeauftragten

Im Jahr 2009 wurden dem Bürgerbeauftragten 1.437 Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern unterbreitet. Rund 73 % der Anliegen wurden mündlich, das heißt im persönlichen Gespräch oder telefonisch eingebracht. An den Sprechtagen in den Landkreisen und kreisfreien Städten wurden dem Bürgerbeauftragten 350 Petitionen vorgetragen.

Die meisten Petitionen kamen von Einzelpersonen oder Ehepaaren. Nicht selten sprachen Einzelpersonen auch im Interesse mehrerer Bürger vor. 20 Petitionen kamen von Vertretern von Bürgerinitiativen, Vereinen, Verbänden oder Gruppen.

Beim Sprechtag. Foto: Sabine Moll, Blitzverlag

Im Jahr 2009 wurden 37 Sprechtage durchgeführt. Diese fanden an nachfolgenden Orten statt:

 
Datum
Ort
Datum
Ort
13.01.2009
Greifswald
04.08.2009
Greifswald
14.01.2009
Wolgast
05.08.2009
Pasewalk
20.01.2009
Pasewalk
19.08.2009
Neubrandenburg
21.01.2009
Löcknitz
08.09.2009
Stralsund
04.02.2009
Güstrow
09.09.2009
Demmin
17.02.2009
Neubrandenburg
16.09.2009
Güstrow
18.02.2009
Ueckermünde
29.09.2009
Grevesmühlen
15.04.2009
Ludwigslust
20.10.2009
Wolgast
22.04.2009
Demmin
27.10.2009
Grimmen
29.04.2009
Grevesmühlen
03.11.2009
Ludwigslust
06.05.2009
Wismar
10.11.2009
Anklam
12.05.2009
Bad Doberan
11.11.2009
Ueckermünde
13.05.2009
Stralsund
18.11.2009
Bad Doberan
19.05.2009
Rostock
25.11.2009
Rostock
11.06.2009
Bergen
01.12.2009
Neustrelitz
24.06.2009
Waren
02.12.2009
Waren
08.07.2009
Anklam
09.12.2009
Parchim
16.07.2009
Neustrelitz
10.12.2009
Wismar
22.07.2009
Parchim
 
 

Am Rande der Sprechtage führte der Bürgerbeauftragte Gespräche mit den Landräten und Oberbürgermeistern. Dabei wurden oft schon Anliegen erörtert und teilweise sofort geklärt, die gerade erst am Sprechtag angesprochen wurden.

Mein Dank gilt den Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern für die Unterstützung bei der Durchführung der Sprechtage und den Medien für die Ankündigung der Termine.

 

Entwicklung der Petitionen 2005 bis 2009

 
2005
2006
2007
2008
2009
Bodenreform,Rückführung,
Grundstücksangelegenheiten
62
80
68
71
62
Rehabilitierung, Vertriebene,
Justiz
120
108
111
119
142
Soziale Sicherung (Grundsicherung Sozialhilfe, Wohngeld, Arbeitslosen- , Kranken-, Pflege-, Renten-, Unfallversicherung, Kinder- und Jugendhilfe)
635
674
457
510
470
Baurecht, Raumordnung, Landesplanung
71
92
87
88
96
Abgaben, Daseinsvorsorge, Infrastruktur
298
405
412
417
291
Bildung,Wissenschaft, Kultur
138
154
94
111
74
Belange der Menschen mit Behinderung
108
138
107
125
114
Belange der Ausländer und Aussiedler
27
28
11
9
2
Natur- und Umweltschutz, ,Landschaftspflege,
Landwirtschaft
58
79
74
112
96
Wirtschaft, Fördermittel,
Existenzgründungen
62
86
66
91
90
Insgesamt
 
1.579
 
1.844
 
1.590
1.768
1.437

Anteil der mündlich vorgetragenen Petitionen 2004 bis 2009

Anteil der mündlich vorgetragenen Petitionen 2004 bis 2009

1271334875_23888_11031.jpg Download [/ 35,12 kB]


Inhalt:

1. VORWORT
2. TÄTIGKEIT IM JAHR 2009 IN ZAHLEN
3. KOMMUNALES
3.1 „Sie soll Sina heißen …“
3.2 Bürgerbeauftragter schlichtet jahrelangen Streit
3.3 Lange Leitung
3.4 Unzureichender Straßenzustand nicht nur für Rollstuhlfahrer
3.5 Lärm als Ordnungswidrigkeit
4. JUSTIZ UND EUROPAANGELEGENHEITEN
4.1 Rehabilitierungsantrag nach rechtsstaatswidriger Freiheitsentziehung - DDR-Kinderheime und Jugendwerkhöfe
4.2 Grenzüberschreitende Probleme im vereinten Europa
5. FINANZPOLITIK
5.1 Zweitwohnungssteuer - Stundung für Studenten
5.2 Unzulässige Aufrechnung
6. BILDUNG, WISSENSCHAFT UND KULTUR
6.1 Kleines Datum - große Wirkung
6.2 Schulwahl - Elternwunsch berücksichtigt
6.3 Vereintes Europa auch im Schulbereich
7. VERKEHR, BAU UND LANDESENTWICKLUNG
7.1 Planungsrecht und Sonnenenergie
7.2 Bauen an der Küste
7.3 Bürgerbeauftragter stellt die Weichen
8. GESUNDHEIT UND SOZIALES
8.1 ALG II und Wohngeld - Verhinderung einer sozialen Notlage
8.2 Umzugskosten für ALG-II-Empfänger
8.3 Mehrkosten in Ausübung des Umgangsrechts
8.4 Probleme mit Krankenversicherungsschutz bei ALG II-Empfänger
8.5 Schwierigkeiten mit Sozialansprüchen auch im vereinten Europa
8.6 Frühzeitige Beratung hilft bei Konfliktvermeidung
8.7 In fünf Tagen berufliche Zukunft eröffnet
9. ZUSAMMENARBEIT MITANDEREN OMBUDSINSTITUTIONEN
9.1 Petitionsausschuss des Landtages Mecklenburg-Vorpommern
9.2 Arbeitsgemeinschaft der parlamentarisch gewählten Bürgerbeauftragten Deutschlands
9.3 Europäisches Ombudsmann-Institut (EOI)
10. TÄTIGKEIT ZUR WAHRNEHMUNG DER BELANGE BEHINDERTER BÜRGER
10.1 Umsetzungsstand nach zwei Jahren Persönliches Budget
10.2 Auswirkungen des neuen Landesblindengeldgesetzes
10.3 Barrierefreie Arztpraxen
10.4 Fachtagung: b*hindert - Psychische Erkrankung - Seelische Behinderung
10.5 Treffen der Behindertenbeauftragten und -beiräte der Länder und der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR)
10.6 Zusammenarbeit mit dem Integrationsförderrat Mecklenburg-Vorpommern
10.7 Treffen der kommunalen Behindertenbeauftragten und der Vorsitzenden der Behindertenbeiräte
11. LEGISLATIVPETITIONEN
11.1 Landesgesetze
11.2 Bundesgesetze
12. DER BÜRGERBEAUFTRAGTE UND SEIN TEAM
13. PETITIONS- UND BÜRGERBEAUFTRAGTENGESETZ (PetBügMV)