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2. Statistisches

Insgesamt wurden im Jahre 2002 bei der Bürgerbeauftragten 1222 Anregungen, Bitten und Beschwerden bearbeitet. Davon wurden 63 Petitionen von Gruppen, Vereinen oder Bürgerinitiativen eingereicht.

808 Petitionen wurden im Gespräch vorgetragen. Damit haben wieder zwei Drittel aller Petenten von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, Anliegen und Probleme mündlich vorzutragen oder sich beraten zu lassen.

An den insgesamt 44 Sprechtagen in den Landkreisen und kreisfreien Städten wurden 410 Petitionen vorgetragen.

In einer Hörersprechstunde am 25. Juni 2002 stand die Bürgerbeauftragte den Hörerinnen und Hörern von NDR 1-Radio MV Rede und Antwort. Dieses Angebot wurde von 45 Bürgerinnen und Bürgern genutzt.

Auf dem Sommerfest der Straßenzeitung „die straße“ am 29. Juli und während der Jugendmesse „Young Generation MV“ in Rostock vom 25. – 27. Oktober informierte die Bürgerbeauftragte über das Petitionsrecht und über die Institution.

Am 15. Oktober bot sie gemeinsam mit der Rostocker Straßenbahn AG einen mobilen Sprechtag an. In einem Infobus wurden an diesem Tag Informationen über das Petitionsrecht und die Institution Bürgerbeauftragte in den Stadtteilen Dierkow, Mitte und Lichtenhagen angeboten.



Im Jahre 2002 wurden folgende Sprechtage durchgeführt

Datum Ort Datum Ort
14.01.2002 Bergen 19.08.2002 Wolgast
15.01.2002 Stralsund 20.08.2002 Greifswald
28.01.2002 Güstrow 26.08.2002 Rostock
18.02.2002 Rostock 02.09.2002 Güstrow
19.02.2002 Wismar 09.09.2002 Stralsund
25.02.2002 Neubrandenburg 10.09.2002 Bergen
26.02.2002 Pasewalk 23.09.2002 Demmin
05.03.2002 Greifswald 01.10.2002 Anklam
06.03.2002 Demmin 07.10.2002 Wismar
11.03.2002 Parchim 08.10.2002 Parchim
08.04.2002 Wolgast 15.10.2002 Rostock
09.04.2002 Ueckermünde 21.10.2002 Neubrandenburg
15.04,.2002 Grimmen 22.10.2002 Pasewalk
22.04.2002 Neustrelitz 28.10.2002 Grimmen
23.04.2002 Waren 29.10.2002 Jarmen
07.05.2002 Ludwigslust 04.11.2002 Waren
27.05.2002 Ribnitz-Damgarten 05.11.2002 Neustrelitz
03.06.2002 Grevesmühlen 12.11.2002 Ludwigslust
04.06.2002 Zarrentin 19.11.2001 Barth
17.06.2002 Bad Doberan 02.12.2002 Bad Doberan
18.06.2002 Anklam 03.12.2002 Malchow
24.06.2002 Hiddensee 09.12.2002 Grevesmühlen


Den Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern sowie ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Sprechtage.

Ein Dank gilt ebenfalls der Lokalpresse für die regelmäßige Ankündigung der Sprechtage und die informative Berichterstattung.

Entwicklung der Petitionen 2000, 2001 und 2002 nach Sachgebieten

Wie im letzten Bericht angekündigt, hat die ab 1. Januar 2002 eingeführte neue Sachgebietsgliederung zur Folge, dass ein Vergleich mit den Vorjahren nach Hauptgruppen nicht möglich ist.

2000 2001 2002
Bodenreform
Rückführung
Grundstücksangelegenheiten
134 96 Bodenreform
Rückführung
Grundstücksangelegenheiten
76
Rehabilitierung, Vertriebene, Justiz,Kriegsopfer,
Personenstandswesen
137 104 Rehabilitierung, VertriebeneJustiz 108
Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung,
Sozialhilfe, Kranken- und Pflegeversicherung
192 237 Soziale Sicherung 262
Baurecht, Raumordnung
Landesplanung
Baufördermittel
233 183 Baurecht, RaumordnungLandesplanung 101
Gebühren und Abgaben 122 94 DaseinsvorsorgeInfrastruktur 245
Wirtschaft, Kultus, Wohnung,
Post, Telekom
113 131 SchuleAusbildungArbeit 117
Belange der Behinderten 91 103 Belange der Menschen mit Behinderung 89
Belange der Ausländer und Aussiedler 70 44 Belange der Ausländer und Aussiedler 72
Naturschutz
Landschaftspflege
Umwelt
56 64 Naturschutz
Landschaftspflege
Umweltangelegenheiten
68
Verschiedenes,Existenzgründung, Arbeitsmarkt, Arbeitsrecht 174 221 WirtschaftFördermittel 84
Gesamt: 1322 1277 Gesamt: 1222


Inhalt:

1. Vorwort
2. Statistisches
3. Kodex für gute Verwaltungspraxis
4. Innenpolitik
4.1 Mit freundlichen Grüßen ...
4.2 Überlange Bearbeitungsdauer
4.3 Probleme mit Regenwasser
4.4 Ohnmacht gegenüber Abwasserzweckverbänden?
4.5 Beitragspflicht nach Investitionen von Gemeinden
4.6 „Abenteuer“ Wohnen im Außenbereich
5. Zuwanderung und Integration
5.1 Zuwanderungsgesetz
5.2 Jahrelange Unsicherheit wegen fehlender Beratung
5.3 Gesicherter Lebensunterhalt - Voraussetzung für Aufenthaltsbefugnis
5.4 Informationsveranstaltungen zur interkulturellen Bildung
5.5 Interkulturelle Woche 2002
5.6 Konferenz der kommunalen Ausländerbeauftragten
6. Rechtspolitik
6.1 Nachbarrechtsgesetz – Bedarf besteht weiter
7. Finanzpolitik
7.1 Einspruch
7.2 Bürgerfreundliche Finanzverwaltung
8. Verkehrspolitik
8.1 Bahnpolitik
8.2 Verkehrslärm
8.3. Leben an der Bundesstraße
9. Bildungspolitik
9.1 Örtlich zuständige Schule
9.2 Unterrichtsausfall
9.3 Stundentafel
9.4 Kosten der Schülerbeförderung ab Klasse 11
9.5 Förderung von hochbegabten Kindern
10. Bauangelegenheiten
10.1 Solarenergie - ja bitte!
11. Sozialpolitik
11.1 Arbeitsamt weckt unberechtigte Hoffnungen
11.2 Landespflegegesetz – ambulant vor stationär?
11.3 Wahl der Kindertagesstätte
11.4 Unterhalt und Jugendhilfe
11.5 Elternbeiträge für den Kindergarten
11.6 Hortbetreuung für behinderte Kinder
11.7 Zusammenarbeit mit den kommunalen Behindertenbeauftragten und -beiräten
11.8 Zusammenarbeit mit den Beauftragten der Länder
11.9 „Lebensentwürfe – Individuell leben mit Qualität und Sicherheit im Betreuten Wohnen“
11.10 5. Landeskunstwettbewerb für Menschen mit Behinderung und chronisch Kranke
12. Umwelt
12.1 Kein Anschluss trotz Forderung
12.2 Industrie- und Gewerbelärm
13. Tourismus
13.1 Urlaub ohne Barrieren
14. Legislativpetitionen